Otterzhofen

Otterzhofen ist ein kleines Kirchdorf und heute ein Ortsteil der Stadt Riedenburg im niederbayerischen Landkreis Kelheim. Der Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung des ländlichen Bayerns verbunden ist.

Im Mittelalter entstand Otterzhofen als landwirtschaftlich geprägte Siedlung. Mittelpunkt des Dorfes war die katholische Filialkirche St. Peter und Paul, deren Ursprünge bis ins Jahr 1486 zurückreichen. Die Kirche wurde im spätgotischen Stil erbaut und prägt bis heute das Ortsbild.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts führten die Verwaltungsreformen im Königreich Bayern zur Gründung der eigenständigen Landgemeinde Otterzhofen. In dieser Zeit entwickelte sich der Ort vor allem durch Landwirtschaft und Handwerk. Die Einwohner lebten überwiegend von der Bewirtschaftung der umliegenden Felder und Wälder.

Im Rahmen der bayerischen Gebietsreform wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde am 1. Januar 1972 in die Stadt Riedenburg eingegliedert. Seitdem ist Otterzhofen ein Ortsteil von Riedenburg. Trotz dieser Verwaltungsänderung hat sich der dörfliche Charakter des Ortes erhalten.